Advocate, Spoton, Toxine, Nervengift

Advocate ist ein Spot On, dass viele Tierhalter gegen Zecken, Milben, Flöhe, Würme usw. ihrem Haustier in den Nacken träufeln.

Hund/die Katze, das Tier sind für 6 Wochen rein – doch was richtet dieses Mittel bei unseren Tieren an?

 

WELCHE NEBENWIRKUNGEN HAT ADVOCATE®?

Die Anwendung von Advocate® kann zu vorübergehendem Juckreiz an der Auftragsstelle führen, in seltenen Fällen treten Hautrötungen, fettiges Haar und Erbrechen auf. Diese Symptome verschwinden in der Regel von alleine. Leckt das behandelte Tier an der Applikationsstelle, treten in vereinzelten Fällen vorübergehend neurologische Beschwerden wie bestimmte Bewegungsstörungen (Ataxien), Zittern (Tremor), Augenprobleme, Atemstörungen, Speichelfluss und Erbrechen auf.

Advocate® sollte bei Hundewelpen, die jünger als sieben Wochen sind, und bei Katzenwelpen, die jünger als neun Wochen sind, nicht angewendet werden.

Die Anwendung bei Tieren unter 1 kg Körpergewicht sollte nur nach Abwägen der Nutzen und Risiken von einem Tierarzt angeordnet werden. Quelle

 

Klingt nicht so dramatisch, denn es geht ja alles von alleine wieder weg und da man dem Hund die Tropfen in den Nacken tropft, kann er das Gift nicht abschlecken –  fast harmlos klingen diese Nebenwirkungen.

Welche Wirkstoffe sind in dem Spot On Advocate enthalten?

Es sind unter anderem 2 Neurotoxine enthalten Imidaclorid und Moxidectin

 

Was ist ein Neurotoxin?

Nervengifte oder Neurotoxine sind Stoffe, die bereits in einer geringen Dosis eine schädigende Wirkung auf Nervenzellen bzw. Nervengewebe erzielen. Nervengifte sind eine heterogene Gruppe von Stoffen mit einer Vielzahl an Wirkmechanismen. Wikipedia

 

Das bedeutet, wir tropfen 2 unterschiedliche Nervengifte auf unsere Hunde/Katzen, damit die Parasiten getötet werden.

Diese Toxine gelangen über die Haut in das Nervensystem und den Blutkreislauf überall in dem Tierkörper, somit wird der Floh, die Zecke usw. beim Stich dieses vergiftete Blut einsaugen und daran sterben. 

Wir vergiften unsere Tiere, damit Parasiten auf ihnen sterben.

Es ist nicht so, dass diese Schädlinge davon abgehalten werden zuzubeissen, oder Blut zu saugen, das bedeutet nur, dass sie danach sterben.

Die gefürchteten Krankheitsübertragungen werden also durch diese Nervengifte nicht verhindert.

 

Neurotoxin Imidacloprid ist ein systemisches Insektizid aus der Gruppe der Neonicotinoide. Die Substanz wurde 1985 in den Labors der Bayer AG erstmals synthetisiert.Imidacloprid kann seit 1996 gegen Tierläuse und Flöhe bei Hunden und Katzen verwendet werden. Handelsnamen sind Advantage, Midaspot, Advantix (Kombinationspräparat mit Permethrin), Advocate (Kombinationspräparat mit Moxidectin) und Seresto (Kombinationspräparat mit Flumethrin)

Der Wirkstoff wird in der Umwelt nur langsam abgebaut.

Wikipedia

 

Neurotoxin Moxidectin

Moxidectin ist ein Antiparasitikum. Chemisch ist es ein makrocyclisches Lacton aus der Gruppe der Milbemycine. Der Wirkstoff ist eine chemische Abwandlung des Fermentationsprodukts Nemadectin des Strahlenpilzes Streptomyces cyaneogriseus. Wikipedia

Bestimmte Arzneistoffe (u. a. Avermectine, Moxidectine)überwinden die Blut-Hirn-Schranke und gelangen so in das ZNS . Der Rücktransport funktioniert jedoch nicht. Die Folgen sind schwere Vergiftungen oder der Tod des Tieres.

Weitere Informationen: Artgerecht Tier

 

EU vermutet Nervengift in Pestiziden – und schützt die Bürger nicht!

Die EU warnt vor möglichen Schäden durch Insektizide. Das von Bayer und einer japanischen Firma vertriebene Gift kann menschliche Neuronen und die Hirnstrukturen schädigen. Doch die EU-Aufsicht will kein radikales Verbot – die Konzerne sollen die Möglichkeit erhalten, ihre Sicht zu präsentieren. Bis dahin können dem Gift ausgesetzte Arbeiter, Anrainer und Konsumenten nur hoffen, dass ihr Nervenkostüm noch einige Jahre hält.

Zwei Neonikotinoid-Insektizide – Acetamiprid und Imidacloprid – können sich möglicherweise schädlich auf das menschliche Nervensystem auswirken. Das gib die die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) in einer Aussendungbekannt.

Die EU-Behörde schreibt:

„Zwei Neonikotinoid-Insektizide – Acetamiprid und Imidacloprid – können sich unter Umständen auf das in Entwicklung begriffene menschliche Nervensystem auswirken, so die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA). Sachverständige der Behörde schlagen vor, einige der Richtwerte für eine annehmbare Exposition gegenüber den beiden Neonikotinoiden zu senken, während weitere Forschungen unternommen werden, um zuverlässigere Daten zur sogenannten Entwicklungsneurotoxizität (developmental neurotoxicity – DNT) zu gewinnen. Das Gremium der EFSA für Pflanzenschutzmittel und ihre Rückstände (PPR-Gremium) fordert eine Festlegung von Kriterien auf EU-Ebene, um die verpflichtende Vorlage von DNT-Studien im Rahmen des Zulassungsverfahrens für Pestizide zu bewirken. Dies könnte die Entwicklung einer umfassenden Prüfstrategie für die Bewertung des DNT-Potentials von Substanzen, einschließlich aller Neonikotinoide, umfassen.“

Die Behörde kommt zu dem Schluss, dass die beiden Insektizide das in Entwicklung begriffene menschliche Nervensystem, insbesondere das Hirn, schädigen können. Vor allem jene Hirnstrukturen sind betroffen, die mit der Lern- und Gedächtnisfunktion in Verbindung stehen.

Die aktuellen Richtwerte sind offenkundig zu hoch angesetzt, die EFSA empfiehlt deshalb eine Senkung der Grenzwerte. Die Behörde war von der Europäischen Kommission mit der Untersuchung beauftragt worden.

Betroffen sind von der Untersuchung die japanische Nippon Soda, Syngenta und vor allem der deutsche Bayer-Konzern.

Bayer, der Hersteller von Imidacloprid, bestreitet auf Nachfrage der Deutschen Wirtschafts Nachrichten ein Gefährdung für den Menschen:

„Nach Einschätzung von Bayer CropScience hat Imidacloprid kein entwicklungsneurotoxisches Potenzial für den Menschen. Die Bedenken von EFSA zur Entwicklungsneurotoxizität von Imidacloprid gründen sich auf eine Publikation japanischer Wissenschaftler aus dem Jahr 2012, die Untersuchungen an Zellkultursystemen von Ratten beschreibt, also Untersuchungen im Reagenzglas. Die EFSA selbst hält die Aussagekraft dieser Publikation für eingeschränkt. Bayer CropScience hat diese Publikation ausgewertet und kann bestätigen, dass sie in ihrer wissenschaftlichen Aussagekraft sehr eingeschränkt ist.“

Gemeinsam mit zwei weiteren Insektiziden steht Imidacloprid zusätzlich im Verdacht, ein erhebliches Risiko für Bienen darzustellen. Die EU verbietet per Verordnung daher seit 1. Dezember 2013 das Inverkehrbringen von Saatgut, das mit einem der drei Insektizide behandelt wurde.

Bayer und Nippon Soda müssen der EU-Kommission nun erklären, dass die Wirkungen nicht so gefährlich sind wie von der Kommission befürchtet. Nach einem Hearing will Brüssel entscheiden, ob die Grenzwerte für Arbeiter, Anrainer und Konsumenten erhöht werden sollen.

Dieses Vorgehen ist bemerkenswert: Eigentlich möchten man meinen, dass die Grenzwerte schon beim geringsten Zweifel gesenkt  werden – und erst wieder erhöht werden, wenn die Konzerne den Verdacht zweifelsfrei widerlegt haben.

Wie sehr die EFSA unter dem Einfluss der Konzerne steht, lässt der Passus der Aufseher erkennen, in dem sie sich fast bei den Konzernen entschuldigen:

„Die EFSA ist sich der eingeschränkten Aussagekraft der vorliegenden wissenschaftlichen Erkenntnisse bewusst und empfiehlt die Durchführung weiterer Forschungsarbeiten zur Gewinnung zuverlässigerer Daten. Dessen ungeachtet war das PPR-Gremium der Meinung, dass die bei der Auswertung der vorliegenden Daten aufgeworfenen Gesundheitsbedenken berechtigt seien.“

Wenn die EFSA Gesundheitsbedenken hat, soll sie handeln – und zwar sofort.

Menschen seien keine Ratten, sagt Bayer indirekt.

In der Tat: Menschen sind keine Versuchsobjekte, die man so lange einer Gefahr aussetzen kann, bis die Lobbyisten ausreichend Präsentations-Möglichkeiten vor einer von Lobbyisten dominierten Lebensmittelaufsicht erhalten haben.

Denn nach dem Brain-Washing besteht die Gefahr, dass die Experten ihre Meinung ändern.

Daher muss gelten: Forschungsarbeiten ja, und gerne über Jahre.

Aber zuvor muss der Schutz der Bürger kommen.

Nicht erst nach Jahren – wenn die Gutachten so eindeutig sind, dass der Schaden nicht wieder gutzumachen ist.

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